Undenkbar wäre das so genannte Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland ohne die Vielzahl an drei- und vierrädrigen motorisierten Fahrzeugen, die Menschen und Waren mobil machten. Um den Erhalt dieser Fahrzeuge aus Bremer Produktion, die Marken „Borgward“, „Goliath“, „Lloyd“, kümmert sich der Förderverein „WirtschaftsWunderWagenWelt Bremen e. V.“

Große Spendenaktion von OCC

Die Klassiker-Versicherung OCC spendet 5,– Euro für jeden neu abgeschlossenen Vertrag, der zwischen dem 1. November und dem 30. November 2020 abgeschlossen wird,  an unseren Förderverein für unsere gläserne Oldtimer-Werkstatt im Schuppen Eins! Einzige Bedingung: Die neue Oldtimer-Versicherung muss über das OCC-Onlineportal oder über das OCC-Vermittlerportal abgewickelt werden.

Désirée Mettraux, Geschäftsführerin von OCC: „Wir unterstützen gern Projekte, die die faszinierende Welt der Oldtimer auch für Kinder und Jugendliche zugänglich machen.“ Mit dem Geld solle die gläserne Werkstatt im Schuppen Eins z. B. mit Werkzeug ausgestattet werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen unter Anleitung für Autos im Allgemeinen und für Oldtimer im Speziellen begeistert werden. Alexander von Spiegel von der WirtschaftsWunderWagenWelt: „Wir zeigen den Kindern und Jugendlichen, wie ein Motor funktioniert, wie man Reifen beurteilen oder Bleche formen kann“. 

Die WirtschaftsWunderWagenWelt freut sich riesig über diese großartige Geste seitens OCC und sieht sie auch als Anerkennung ihrer Arbeit für das Thema Oldtimer.

1948 – das neue Geld ist da!

Wer redet da noch von den merkwürdigen Geschehnissen, die drei Jahre zuvor in der totalen humanitären Katastrophe endeten? War da was? Egal - lasst uns bloß zufrieden mit all dem alten Kram. Wir haben jetzt wieder richtiges Geld, von dem man etwas kaufen kann. Tatsächlich: In den Geschäften haben sich quasi über Nacht die Regale gefüllt. Jeder kann es sehen: Jetzt geht's bergauf!

Und das motiviert. Man packt an, schuftet, schafft – schließlich ist man Deutscher (die weibliche Form spielte damals noch keine Rolle). Schon rund zwei Jahre nach der „Währung“ wird das Wunder für alle sichtbar: das Wirtschaftswunder. Der ehemalige Sieger und nun große Bruder jenseits des Atlantik pumpte Geld in das darniederliegende Deutschland, damit einerseits die wiedererwachende deutsche Wirtschaft von diesem Geld in Amerika prächtig einkaufen konnte (wie praktisch) und andererseits der Kommunismus sich auf absolut gar keinen Fall über die „SBZ“ (sowjetisch besetzte Zone – die Verwendung des Namens der frisch gegründeten „Deutschen Demokratischen Republik“ war im Westen ein No-Go) hinaus nach Westen ausbreiten konnte.

Wirtschaftswunder also

Das heißt: Arbeiter arbeiten, Angestellte haben Anstellungen gefunden und „Wirtschaftskapitäne“ lenken. Man schaut nach vorn (bloß nicht zurück!) und freut sich über den Inhalt der Lohntüte. Es bewegt sich viel. Mobilität ist auch schon vor 70 Jahren der Schlüssel zum Erfolg. Waren müssen transportiert werden. Menschen müssen transportiert werden (oder sich selbst transportieren), jeden Tag zur Arbeit und wieder zurück. Vielleicht ist auch schon mal eine kleine Urlaubsreise in den Harz oder den Schwarzwald drin. Und nicht zu vergessen: Die Art des benutzten Mobils sagt enorm viel darüber aus, wie weit man im Wirtschaftswunder angekommen ist, ob man's gar geschafft hat. Das Auto als Statussymbol.

Der gemeinnützige Förderverein „Wirtschaftswunderwagenwelt Bremen e. V.“ fokussiert sich auf Fahrzeuge, die in Bremen und Umgebung zur Zeit des Wirtschaftswunders gebaut wurden: Pkw, Lkw, Kleinlastwagen – insbesondere auf die Fahrzeuge des aus Altona stammenden Bremer Automobilfabrikanten Carl F. W. Borgward: die Marken „Borgward“, „Goliath“, „Lloyd“ sowie die Marke „Hansa-Lloyd“ als Vertreterin der Vorkriegswurzeln bremischen Automobilbaus. Der Förderverein ist die erste Initiative, die in Bremen konkrete Ergebnisse auf dem Weg zu einer dauerhaften und umfangreichen Ausstellung von Fahrzeugen aus dem Bereich der Borgward-Gruppe vorweisen kann!

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Der Schuppen Eins in der Bremer Überseestadt unterstützt uns

In dem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Stückgutumschlagschuppen in der Bremer Überseestadt ist mit dem Schuppen Eins ein einmaliger Ort für Automobilkultur, für Mobilität, zum Wohnen und zum Arbeiten entstanden. Der Schuppen Eins unterstützt unseren Förderverein ideell, innerhalb seiner Räumlichkeiten konnte die WirtschaftsWunderWagenWelt Bremen eine erste Ausstellungsfläche einrichten.

Das besondere Exponat

HANSA A6, der älteste noch existierende Personenwagen Norddeutschlands!

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