Worum es uns geht

Das Ziel unseres 2019 gegründeten Fördervereins ist es, die technischen Errungenschaften und die Menschen um den norddeutschen Automobilbau im Großraum Bremen seit seinen Anfängen um 1906 bis circa Mitte der 60er-Jahre zu würdigen und zu präsentieren.

Es wird eine umfassende Dokumentation der Mobilitätskultur, insbesondere in Verbindung mit Produkten aus den Unternehmen des Automobilfabrikanten Carl F. W. Borgward und seiner Vorläufer, aufzubauen und für die Nachwelt zu erhalten und zugänglich zu machen sein.

Dokumente und Ausstellungsstücke jeder Art sollen dazu beitragen, die Geschichte und Entwicklungen der Bremer Automobilfabrikation zu präsentieren.

Dabei enthalten wir uns jeder Beurteilung des spektakulären Endes der Borgward-Ära, das für immer ein Markstein der Bremer, wenn nicht sogar der deutschen Wirtschaftsgeschichte bleiben wird.

Die Kommunikation und Kooperation mit Vereinen und Initiativen, die sich um Pflege, Erhalt und Geschichte von Fahrzeugen der Marken, Borgward, Goliath, Lloyd und Hansa-Lloyd bemühen, werden ausdrücklich begrüßt. Der gemeinnützige Förderverein WirtschaftsWunderWagenWelt Bremen e. V. versteht sich nicht als Konkurrenz zu diesen Vereinen und Initiativen, sondern als Ergänzung und Befruchtung der Szene, als Teil einer breiten Öffentlichkeitsarbeit, die die einzelnen Vereine und Initiativen nicht leisten könnten, und letztlich auch als Beitrag zum Bremer Stadtmarketing.

Durch die aktive und ideelle Unterstützung des Schuppen Eins – Zentrum für Automobilkultur und Mobilität – konnte bereits eine erste Ausstellungsfläche realisiert werden.

Was wir wollen: eine Stiftung und ein Museum!

Laut Vereinssatzung ist der Zweck des Vereins die „Förderung und Bewahrung der bremischen Verkehrs- und Technikgeschichte, insbesondere durch Förderung und Gründung einer selbstständigen Stiftung Bremer Mobilitätskultur und eines Museums“. Für die Stiftung gibt es bereits ein Konzept, dessen Realisierung in absehbarer Zeit erreicht werden könnte. Die Aufgabe der Stiftung wird es sein, die Exponate dauerhaft zu sichern.

Die Realisierung eines Museums ist eine ungleich komplexere Aufgabe. Dafür ist der Dialog und die Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder und interessierter Dritter essenziell wichtig.

Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Gemeinnützigkeit ist offiziell durch das Finanzamt Bremen bestätigt.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

Mitgliedschaft im Verein

Wer Mitglied im Verein werden möchte, kann einen schriftlichen Aufnahmeantrag beim Vorstand des Vereins stellen. Details zur Mitgliedschaft sind in der Vereinssatzung (PDF) festgelegt. Laut Satzung können Gebühren und Beiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung bestimmt, von den Mitgliedern erhoben werden. Zurzeit ist die Mitgliedschaft beitragsfrei, der Beitrag, den wir von Mitgliedern erwarten, ist eine tatkräftige, praktische Mitarbeit oder auch Leihgaben im Sinne der Vereinsziele.